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22. Juni 1941– 8. Mai 1945 – Wider das Vergessen

„ Tausende Panzer zerwühlten das Land
hinter sich Tod und Verderben,
Weiten sowjetischer Erde verbrannt,
Städte in Trümmern und Scherben.“
(Weise: Hermann Sczepanski)Am 22. Juni 1941 verletzte Hitler-Deutschland wortbrüchig den Nichtangriffspakt und überfiel die Sowjetunion. Der Große Vaterländische Krieg der Sowjetunion gegen das faschistische Deutschland nahm seinen folgenschweren Anfang.
Nach dem vom faschistischen Oberkommando ausgearbeiteten Kriegsplan gegen die UdSSR, dem Plan „BARBAROSSA“, sollte in einem „Blitzkrieg“ in wenigen Monaten mit der Sowjetunion Schluss gemacht werden.
Vor den sowjetischen Streitkräften standen Aufgaben von gewaltiger Lebenswichtigkeit und historischer Bedeutung: den Ansturm des faschistischen Aggressors abzuwehren, die Errungenschaften des ersten sozialistischen Staates der Welt zu schützen und den Völkern Europas zu helfen, das faschistische Joch abzuwerfen.
181 Divisionen mit ca. 4 000 Panzern, 50 000 Geschützen und Granatwerfern, 3 900 Flugzeugen – um nur das Ausmaß kenntlich zu machen – waren an der Grenze zur Sowjetunion konzentriert.
Fast ganz West-, Mittel- und Südosteuropa war von den faschistischen Okkupanten bereits eingenommen.
 

Nach der erklärten Absicht Hitlers begann ein „Krieg ohne Regeln“. Es war ein Vernichtungskrieg mit unglaublicher Grausamkeit. Gefangene der Roten Armee wurden wie Arbeitssklaven behandelt, von der deutschen Industrie bis zum Tod ausgebeutet oder massenhaft erschossen.  
Trotz Bitternis der Niederlagen und militärischen Misserfolge in der Anfangsperiode des Krieges gelang es den sowjetischen Truppen mit hoher militärischer Meisterschaft, Tapferkeit und Standhaftigkeit und mit einem starken Hinterland, die faschistische Wehrmacht letztendlich zu vernichten.
Mit der Kapitulation am 8. Mai 1945 hatte die faschistische Wehrmacht die Waffen gestreckt, Deutschland und weite Teile Europas lagen in Trümmern.
Wenn wir heute Rückschau halten auf diese das 20. Jahrhundert prägenden Ereignisse, muss mit Entsetzen festgestellt werden, dass historisch wichtige Sachverhalte von der hohen Politik vergessen werden – unabsichtlich vergessen?
Die Propaganda prägte die Angst vor den Russen. Doch wie hätte Deutschland ausgesehen, wenn die Rote Armee auch einen Vernichtungskrieg geführt hätte?
Dieses Vergessen ist heute Staatsdoktrin der Bundesrepublik. Dabei hat dieses Land – unser Land – seine Existenz auch den Völkern der Sowjetunion zu verdanken. Als vor nunmehr 76 Jahren der 2. Weltkrieg am 8. Mai in Europa sein Ende fand, waren die Völker der am Krieg beteiligten Länder überglücklich und sahen mit voller Begeisterung einer friedlichen Zukunft unserer Welt entgegen. Die größte Katastrophe der Menschheitsgeschichte war überstanden. Sie hatte Tod und Zerstörung hinterlassen.
Oft werden nur über die Millionen menschlicher Opfer gesprochen und über die 27 Millionen Toten der UdSSR, während die gewaltigen materiellen Verluste in den Hintergrund treten. Nach dem Krieg gab es keine Möglichkeit für einen „Sowjetischen Marshallplan“ zum Aufbau der DDR als „Schaufenster des Sozialismus“.
Ungeheuerlich ist die in unserer Zeit, für den Deutschen Faschismus die verharmlosende Vokabel „Nationalsozialismus“ zu gebrauchen.
Den Tendenzen einer „Siegermentalität“ folgend wird bis heute dieser Vernichtungskrieg nie  als Schuld und Schande empfunden. Es sind oft nur kleine Nuancen, wenn gezielt der tatsächliche Anteil der Roten Armee an der Zerschlagung  des Deutschen Faschismus klein geredet wird. Da wird z.B. die Landung in der Normandie zum Wendepunkt des Krieges erkoren oder in den Nachrichten zum Jahrestag der Befreiung von Auschwitz werden die Worte „… durch die Rote Armee“ einfach weggelassen. Sowjetische Heldenstädte – SMOLENSK, LENINGRAD, STALINGRAD, KURSK – werden nur beiläufig erwähnt.
General Guderian bringt am Ende seiner Erinnerungen auf den Punkt, was für alle Diener des Staates BRD in den ersten Jahrzehnten in Verwaltung, Armee, Polizei, Justiz, Geheimdienst, Kultur und Politik symptomatisch war und bis heute erhalten ist.
„...Richtet Euch auf, meine Kameraden, und tragt den Kopf hoch, wie einst zur Parade! Ihr braucht Euch Eurer Taten wahrlich nicht zu schämen. Ihr wart die besten Soldaten.“
Kein Wort von Verantwortung, Schuld, Scham, Sühne oder Entschuldigung.
Es bleiben die „Verlorenen Siege“, für die nur Hitler verantwortlich war. Mit dieser Grundhaltung der rechtslastigen Diener der Bundesrepublik nach 1945 wollte man sich von der Verantwortung frei machen.
Hatte der Bundespräsident, als er seine Rede zum 8. Mai 2020 vortrug, all diese Geschehnisse vergessen? Sein Vorgänger enthielt sich während seiner Amtszeit jeglicher Russlandbesuche.
Zur Erinnerung und zum Nachdenken: Der Erste Kanzler des Deutschen Reiches Otto E.L. Graf von Bismarck (1815-1898) zeigte diesbezüglich im Vergleich zu heute eine andere nachahmenswerte Sichtweise:
„… wenn Russland und Deutschland in Frieden miteinander leben, dann lebt auch Europa in Frieden!“    

Kämpfen wir gegen das Vergessen und denken an die Worte „Der Schoß ist fruchtbar noch!“
Unsere Zeit mahnt zu erhöhter Aufmerksamkeit.

Wir gedenken der Helden der Roten Armee, die in den letzten Kriegstagen in unserer Region gefallen sind und im Zentrum unserer Stadt Altlandsberg ihre letzte Ruhe gefunden haben,

am 8. Mai 2021, 11.00 Uhr.

„Wer hat vollbracht all die Taten,
die uns befreit von der Fron?
Es waren die Sowjetsoldaten,
die Helden der Sowjetunion.
Dank Euch, Ihr Sowjetsoldaten,
Euch Helden der Sowjetunion!“


 


Als ihren Kandidaten für die Landratswahlen in Märkisch-Oderland am

26. September will DIE LINKE. Uwe Salzwedel vorschlagen.

Einstimmig votierte der Kreisvorstand am 18.  Februar dafür, die Genossinnen und Genossen über die Kandidatur des langjährigen Vorsitzenden der Linksfraktion sowie des Jugendhilfeausschusses im Kreistag auf einer bevorstehenden Mitgliederversammlung abstimmen zu lassen. Der 59-jährige Lehrer sei im gesamten Landkreis und insbesondere mit Vereinen, Einrichtungen und Verwaltungen gut vernetzt. Durch sein langjähriges Engagement vor allem für soziale Belange der Bürgerinnen und Bürger habe sich Uwe Salzwedel breite Anerkennung sowie Vertrauen erworben, erklärte der Kreisvorstand. Er wolle sich für ein kollegiales Miteinander zwischen Kreisverwaltung und den demokratischen Gremien bei der weiteren Entwicklung des Landkreises einsetzen, betonte Salzwedel.  

Der Stadtverband der Linkspartei in Altlandsberg

Die Mitglieder unserer Basisorganisation sind Arbeiter, Handwerker, Lehrer,  Studenten, Selbstständige und Freischaffende sowie Ruheständler. Verstärkt wird die Arbeit im wesentlichen Maße durch Sympathisanten. Unser Ziel ist die Verbesserung der Lebensbedingungen insbesondere der sozial Benachteiligten in unserer Gesellschaft. Wir treten konsequent für den Frieden in der Welt ein. Bitte sehen Sie sich in unserem Informationsportal um, wenden Sie sich an die angegebenen Kontaktadressen, wenn Sie Fragen oder Hinweise haben, oder besuchen Sie unsere öffentlichen  Veranstaltungen und Beratungen.

Wir freuen uns auf Sie!
DIE LINKE  -  Stadtverband Altlandsberg